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Gift Lattich

Gift Lattich

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8,00 €
Vergleichbar mit Opium, aber ohne die süchtig machenden Nebenwirkungen. Entspannend, betäubend und euphorisierend.

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Details

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verwendeten immer mehr Ärzte den getrockneten Milchsaft des Giftlattich (das Lactucarium) als Opiumersatz, sogar bei chirurgischen Eingriffen. Um 1847 wurde die Pflanze im Moselgebiet großflächig angebaut, und das gewonnene Lactucarium sodann von Zell (Mosel) über England nach Amerika verschifft, vielleicht um dort an Chinesen verkauftes Opium zu strecken. Ein Indiz dafür ist, dass der damalige Preis für den Stoff eng mit dem des Opiums zusammenhing. Möglich ist auch, dass man sich unabhängiger vom Opium machen wollte, das im Zuge der Lieferungen nach China nach dem ersten Opiumkrieg knapp geworden war. Auch in anderen europäischen Ländern gab es zu dieser Zeit einen starken Anstieg des Anbaus von Giftlattich.

Zusatzinformation

Anwendung Wild Lettuce wird als beruhigendes und schmerzstillendes Mittel benutzt. Die Wirkung ist mit der von Opium zu vergleichen, aber ohne die süchtig machenden Nebenwirkungen. Es ist gut für eine bessere Nachtruhe und unruhige oder nervöse Gefühle (speziell bei Kindern) und anderen Erscheinungsformen bei hyperaktiven Nervensystemen. Als Krampflöser kann es bei ganzheitlichen Behandlungen für Keuchhusten und allgemeinen trocken-irritierten Husten eingesetzt werden. Es lindert Kolikschmerzen in den Eingeweiden und Uterus, und erleichtert Muskelschmerzen bei Rheumaleiden. Es hat auch aphrodisierende Eigenschaften.
Produkteigenschaften und Wirkungsweise  Wild Lettuce kann als Tee konsumiert werden: 1-2 Teelöffel eine Viertelstunde in kochendem Wasser ziehen lassen. Dreimal täglich trinken.

Eine andere Methode ist, ein Extrakt daraus herzustellen. Nimm 100 Gramm Wild Lettuce und lass es 8 Stunden in warmen, aber nicht kochendem Wasser ziehen. Dann filtere und presse die Flüssigkeit aus dem Kraut. Gib die dunkle Flüssigkeit in einen Topf und lass die Flüssigkeit am Herd verdampfen. Gib den Topf in einen grösseren Topf, den Du mit Wasser gefüllt hast. So kannst Du vermeiden, dass das Wild Lettuce verbrennt. Was übrig bleibt, ist eine Art Harz, die man wie Opium gebrauchen kann: rauchen oder essen. Wenn Du es rauchst, verbrenne das Wild Lettuce Harz nicht direkt, sondern lege es auf eine Alufolie und halte ein Feuerzeug darunter, während Du den Rauch durch ein Röhrchen inhalierst (z.B. Das Plastikröhrchen eines Kugelschreibers).
Gegen unangenehme Hustenanfälle, kann man es mit 'Wild Cherry Bark' ('Wildkirschenrinde') versuchen. Gegen Schlaflosigkeit kombiniere es mit Baldrian oder Pasque-Blume (Euforbia pulcherrima).
Inhaltstoffe Nein
Menge Nein
Warnung Sei vorsichtig bei der Dosierung um Vergiftungserscheinungen vorzubeugen.